Die bestehende Situation ist geprägt von langen, weissen Korridoren mit geringer Belichtung und wenig räumlicher Qualität. Durch den Einsatz von Glaswänden wird Tageslicht aus den Büros in die Erschliessungszonen geführt und die visuelle Durchlässigkeit erhöht. Ergänzend dazu aktiviert ein differenziertes Farbkonzept den Flur als eigenständigen Raum. Ziel ist es, den Flur farblich aufzuladen und die Farbigkeit in die angrenzenden Büros ausfliessen zu lassen. Zwei aufeinander abgestimmte Wandfarben gliedern die Länge des Korridors in Abschnitte und schaffen Orientierung innerhalb der Geschosse. Ein durchgehender dunkelblauer Sockel fasst die unterschiedlichen Farbbereiche zusammen und verleiht dem Raum eine klare Kontur.
Die Büros bleiben bewusst weiss gehalten und ermöglichen eine individuelle Aneignung durch die Nutzer. Akustikbilder und Sichtschutzfolien greifen das Motiv des Verlaufs auf. Sie setzen gezielte Akzente innerhalb der Erschliessungszonen und verdichten das räumliche Konzept. Das über alle Geschosse entwickelte System differenziert die Ebenen durch spezifische Farbkombinationen und verbessert die Orientierung im Gebäude. Die Eingriffe bleiben zurückhaltend und stärken die räumliche Qualität der Erschliessungszonen.








