Das Grundstück liegt am Übergang zwischen den grösseren Strukturen im Norden und kleinteiligeren Häuser südwärts. Das Gebäude antwortet auf diesen Kontext mit einem dreiteiligen Volumen, welches als Gruppe eigenständiger Körper wirkt. Der Geländeverlauf wird über eine Splitlevellösung aufgenommen: Der nördliche Teil liegt ein halbes Geschoss höher und schmiegt sich so in die natürliche Topografie ein.
Das verglaste Treppenhaus in der Mitte übernimmt die Rolle eines Scharniers. Als bewusst transparenter Einschnitt bleibt es als Fuge zwischen den Baukörpern lesbar und betont die Tektonik der Volumen. Lange Bandfenster säumen die Fassade; in den Wohn- und Essbereichen öffnet sich das Gebäude mit raumhohen Hebe-Schiebetüren zum Aussenraum.
Die Fassade hält sich in gedeckten Grüntönen, die auf die umgebende Vegetation abstimmen. Gezielte Akzentfarben — an Handläufen, Pergolen und Sonnenschutzelementen — gliedern das Volumen und verleihen ihm Präzision ohne Unruhe. Vertikale Begrünung Fassaden und Balkone sowie die Einbettung in das bepflanzte Hangumfeld stärken den Bezug zur Landschaft. Die neun Eigentumswohnungen sind als flexibel nutzbare Familienwohnungen konzipiert; Erdwärme und Photovoltaik sichern den nachhaltigen Betrieb.



