VIA

Der Neubau VIA an der Alten Römerstrasse in Winterthur vermittelt zwischen zwei unterschiedlichen Massstäben des Quartiers. Drei ablesbare Baukörper treten als ruhiges, in die Hanglage eingebettetes Ensemble in Erscheinung.

Projekt Details

Art
Neubau
Umfang
Projektierung und Realisierung
Status
Aktuell
Bausumme
6.6 Mio
Ort
Winterthur
Jahr
seit 2025
Auftraggeber
Sphera Immobilien 8048 AG
Projektdokumentation
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Das Grundstück liegt am Übergang zwischen den grösseren Strukturen im Norden und kleinteiligeren Häuser südwärts. Das Gebäude antwortet auf diesen Kontext mit einem dreiteiligen Volumen, welches als Gruppe eigenständiger Körper wirkt. Der Geländeverlauf wird über eine Splitlevellösung aufgenommen: Der nördliche Teil liegt ein halbes Geschoss höher und schmiegt sich so in die natürliche Topografie ein.

Das verglaste Treppenhaus in der Mitte übernimmt die Rolle eines Scharniers. Als bewusst transparenter Einschnitt bleibt es als Fuge zwischen den Baukörpern lesbar und betont die Tektonik der Volumen. Lange Bandfenster säumen die Fassade; in den Wohn- und Essbereichen öffnet sich das Gebäude mit raumhohen Hebe-Schiebetüren zum Aussenraum.

Die Fassade hält sich in gedeckten Grüntönen, die auf die umgebende Vegetation abstimmen. Gezielte Akzentfarben — an Handläufen, Pergolen und Sonnenschutzelementen — gliedern das Volumen und verleihen ihm Präzision ohne Unruhe. Vertikale Begrünung Fassaden und Balkone sowie die Einbettung in das bepflanzte Hangumfeld stärken den Bezug zur Landschaft. Die neun Eigentumswohnungen sind als flexibel nutzbare Familienwohnungen konzipiert; Erdwärme und Photovoltaik sichern den nachhaltigen Betrieb.

Visualisierung Strassenfassade
Grundrisse Regelgeschosse
Grundriss Attika
Situationsplan

Projektteam

Architektur und Planung
Tina Reichenbach, Joram Stähli (in Zusammenarbeit mit Studio Sajn)
Baumanagement
Landschaftsarchitektur
Bauingenieur
Wetli Partner, Winterthur
Bauphysik und Akustik
Lüscher & Läubli, Wetzikon
Elektroplanung
R+B Engineering, Frauenfeld
Haustechnikplanung
COP2, Münchwilen
Fotografie
Visualisierung
Joram Stähli

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